Billigster Stromanbieter in Stuttgart

Die schlechte Nachricht zuerst: Verbraucher zahlen mit dem billigsten Stromanbieter in Stuttgart mehr als in Millionenstädten wie Köln, München oder Berlin. Die gute Nachricht: Bei 120 verschiedenen Versorgern ist es auch in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs äußerst sinnvoll, sich nach dem günstigsten Stromanbieter Stuttgarts zu erkundigen. Das Einsparpotential ist groß, da der regionale Grundversorger EnBW – im Übrigen der drittgrößte Energiekonzern Deutschlands – vergleichsweise teuer ist. Der billigste Stromanbieter ist für eine vierköpfige schwäbische Familie pro Jahr gut 216 Euro günstiger. Auch wer Ökostrom aus regenerativen Quellen beziehen möchte, findet günstigere Tarif als bei der konventionellen Grundversorgung.

Billigster Stromanbieter Stuttgarts variiert je nach Verbraucher

Wer billigster Stromanbieter im Raum Stuttgart ist, hängt neben der aktuellen Strompreisentwicklung des Marktes auch entscheidend von dem Verbraucher selbst ab. Zum einen variieren die Beiträge leicht nach der Postleitzahl des Kunden, viel entscheidender ist jedoch der Verbrauch des Haushalts. Wenn sich ein Versorger für Familien eignet, muss er nicht automatisch für Alleinstehende besonders preiswert sein. Der Strompreis unterteilt sich nämlich in einen Grundbetrag und in einen zusätzlichen Arbeitspreis pro Kilowattstunde. Wer besonders sparsam ist, sollte im Zweifelsfall einen Tarif mit einem etwas höheren Arbeitspreis, aber dafür einem niedrigen Grundbetrag wählen.

Einen Überblick über den aktuell billigsten Stromanbieter erhalten Stuttgarter durch eine individuelle Suchanfrage auf Vergleichsportalen wie Verivox, Toptarif oder Check24. Auf diese Weise lassen sich am besten aktuelle Tarife für den eigenen Haushalt finden. Die renommierte Stiftung Warentest hat eine Empfehlung herausgegeben, wie sich mit Hilfe der Online-Dienste ein möglichst gutes Resultat erzielen lässt. Nach Ansicht der Verbraucherschützer ergeben die Voreinstellungen nicht die besten Resultate, da es sich in manchen Fällen um Werbung handelt. Auf lange Sicht hält die Stiftung Warentest Tarife mit einmaligen Bonuszahlungen zudem für weniger sinnvoll als Angebote, die ohnehin besonders preiswert sind. Wer die Filterkriterien des Instituts übernehmen will, kann in den drei Portalen oder den erweiterten Sucheinstellung die Option „Stiftung Warentest“ auswählen.

Emil Energie billigster Stromanbieter Stuttgarts für Familien

Unsere Redaktion greift bei der Ermittlung des billigsten Stromanbieter Stuttgarts auf den Vergleichsrechner von Verivox zurück. Die Berechnung wurde im April 2015 vorgenommen und versteht sich jeweils im Vergleich zum Grundversorger EnBW. Wer schon einmal seinen Stromversorger gewechselt hat, erhält eine andere Differenz. Für einen Vier-Personen-Haushalt mit der Postleitzahl 70499 und einem jährlichen Verbrauch von 5.500 Kilowattstunden ist Emil Energie billigster Stromanbieter Stuttgarts.

Jahresbeitrag: Ersparnis

  1. Emil Energie: Emil Strom 1418 Euro 216 Euro
  2. Enstroga: Einfach Natur 1425 Euro 208 Euro
  3. Grünwelt: Grünstrom Pur 12 1427 Euro 206 Euro
  4. SW Fellbach: Net(t)strom 1427 Euro 206 Euro
  5. Klickenergie.de: Klickstrom 12 1430 Euro 203 Euro

Zum Vergleich: In Köln ist der billigste Stromanbieter etwa 80 Euro günstiger pro Jahr, dennoch fällt die Ersparnis wegen der preiswerteren Grundversorgung nur um 36 Euro höher aus.

Enstroga billigster Stromanbieter für Stuttgarts Singles

Für Alleinstehende ist es oftmals besonders wichtig, das eigene Portemonnaie zu schonen. Gerade während des Studiums oder zu Beginn einer Ausbildung macht sich eine monatliche Entlastung von bis zu 10 Euro spürbar positiv bemerkbar. Für einen Ein-Personen-Haushalt kalkulieren wir mit einem Jahresverbrauch von 2.000 Kilowattstunden.

  1. Enstroga: Einfach Natur 540 Euro 114 Euro
  2. Fuxx: Natur-Fuxx 542 Euro 112 Euro
  3. Fuxx: Fair-Fuxx 543 Euro 111 Euro
  4. Emil Energie: Emil Strom 544 Euro 110 Euro
  5. Klickenergie.de: Klickstrom 12 546 Euro 108 Euro

Die beiden Angebote der Fuxx Sparenergie unterscheiden sich vor allem in zwei Vertragsinhalten. Während der Tarif Natur-Fuxx für den Ökostrom durch den Tüv zertifiziert wurde, ist der Tarif Fair-Fuxx flexibler und kann jeden Monat gekündigt werden.

Günstigster Stromanbieter muss auch fair sein

Der Preis ist bei der Entscheidung für ein Unternehmen jedoch nicht alles. Neben der Frage, wer billigster Stromanbieter Stuttgarts ist, sollten auch die wichtigsten Vertragsinhalte überprüft werden.

Einige wichtige Qualitätskriterien sollte der Tarif in jedem Fall erfüllen, damit er gleichzeitig preiswert und fair ist. Dazu zählt eine möglichst kurze Vertragslaufzeit, die im besten Fall 12 Monate nicht überschreiten sollte. Für diesen Zeitraum sollten die Preise konstant bleiben. Eine eingeschränkte Preisgarantie, die etwa steuerlich bedingte Erhöhungen ausnimmt, ist für den Verbraucher jedoch auch akzeptabel. Um auf Preiserhöhungen auch ohne das Sonderkündigungsrecht reagieren zu können, ist eine kurze Kündigungsfrist von vier bis sechs Wochen zu empfehlen. Darüber hinaus sollte sich der Kontrakt nicht automatisch um ein weiteres Jahr verlängern. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Beiträge nicht Vorkasse beglichen werden müssen. Andernfalls kann der Kunde im Fall einer Insolvenz des Unternehmens auf den Kosten sitzenbleiben.

Für Erwahrungswerte mit bestimmten Stromanbietern kann das Portal Reclabox.com hilfreich sein, auf dem Beschwerden von Verbrauchern gesammelt werden. Dort erwähnen Kunden beispielsweise versteckte Preiserhöhungen, die auf einem scheinbaren Flyer beiläufig mitgeteilt werden. Andere Verbraucher berichten gar davon, dass Kündigungsrechte ignoriert wurden. Häufen sich die Beschwerden über ein bestimmtes Unternehmen, sollte besser ein etwas teurer Anbieter bevorzugt werden.

Günstiger Ökostrom: Grünwelt Energie und Stadtwerke Flensburg preiswert

In dem Bundesland mit dem ersten grünen Ministerpräsidenten spielt eine ökologisch nachhaltige Versorgung eine besondere Rolle. Umweltbewusste Stuttgarter können mit dem billigsten Ökostromanbieter gegenüber der Grundversorgung aber auch gleichzeitig eine Menge Geld sparen. Für die Ermitllung der günstigsten Ökostromanbieter setzen wir eine entsprechende Zertifizierung für eine nachhaltige Energieversorgung durch das OK Power Label oder den Grünen Strom in Gold oder Silber voraus. Für eine Stuttgarter Familie ist das Angebot von Grünwelt Energie am preiswertesten.

Jahresbeitrag:  Ersparnis

  1. Grünwelt Energie: Pur Premium 1458 Euro 175 Euro
  2. SW Flensburg: Extra Öko 1470 Euro 163 Euro
  3. Energiegut.de: Hallo Natur 1484 Euro 149 Euro
  4. BayWa Ökostrom 12 1519 Euro 114 Euro
  5. Strom Manufaktur: Strom Natur 1567 Euro 66 Euro

Für Alleinstehende ist die Tabelle der günstigsten Ökostromanbieter Stuttgarts ähnlich. Nur die ersten beiden Plätze sind vertauscht: Billigster Ökostromanbieter für Stuttgarts Ein-Personen-Haushalte sind die Stadtwerke Flensburg. Die Ersparnis ist sogar fast halb so hoch wie bei einer vierköpfigen Familie.

  1. SW Flensburg: Extra Öko 586 Euro 86 Euro
  2. Grünwelt Energie: Pur Premium 577 Euro 77 Euro
  3. Energiegut.de: Hallo Natur 590 Euro 64 Euro
  4. BayWa Ökostrom 12 597 Euro 58 Euro
  5. Strom Manufaktur: Strom Natur 626 Euro 28 Euro

Alle aufgeführten Angebote sind mit dem OK Power Label zertifiziert. Darüber hinaus wurde das Unternehmen Proengeno für seinen Tarif Naturmix Premium mit dem Zertifikat für Grünen Strom ausgezeichnet. Singles können in diesem Tarif 26 Euro sparen.

Ökotest hinterfragt grünen Strom

Bei grünem Strom kommt zusätzlich zu dem Preis und den wichtigsten Vertragsinhalten noch eine weitere Komponente hinzu. Die Entscheidung für einen Ökostromanbieter hat oftmals einen grundsätzlichen Charakter. Für stark ökologisch orientierte Stuttgarter ist es von Bedeutung, ob der Anbieter neben dem grünen Strom auch Atom- und Kohleenergie vertreibt oder unterstützt. Auf diese Grundsatzfrage weist die Verbraucherzeischrift Ökotest in ihrer Ausgabe aus dem November 2014 hin. Unternehmen wie Lichtblick, Naturstrom, Greenpeace Energy, Genial Grün oder Naturstrom haben nur Ökostrom in ihrem Angebot. Von dem grünen Strom der konventionellen Stromanbieter ist Ökotest hingegen weniger überzeugt. Eine Ausnahme machen die Autoren jedoch bei dem Unternehmen Entega, das auf Atomkraft komplett verzichtet und nur zu einem kleinen Anteil von 15,4 Prozent auf Energie aus Kohlekraftwerken zurückgreift.

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